Mit dem neuen Jahr 2011 möchte ich auch eine zusätzliche, neue Homepage für MEINE Hawaiianische Massage haben - ausschließlich für mich.
Es ist mir wichtig, der Lomi die Stelle einzuräumen, die sie braucht - und haben MUSS! Nicht umsonst nennt man sie die "Königin der Massagen".
Zudem möchte ich die Verbindung "Meditation + Lomi" bekannt machen. Wie ich meine, eine sehr gelungene Kombination. Ich selbst bin nicht auf die Idee gekommen, sondern ein weiblicher Gast. Zum Herunterkommen aus dem Alltag, zur Einstimmung auf die Massage, ist eine kurze Meditation wirklich ideal.
Nicht nur für den Gast, der die Massage empfängt. Auch zur innerlichen Vorbereitung für den Massierenden kann diese Einstimmung sehr hilfreich sein.
Die ersten Kurse für Meditationen habe ich besucht, als ich 20 Jahre alt war - bin dann aber wieder davon abgekommen. Der Alltag, die Familie, die Kinder.... es gibt vieles, was einen dummerweise davon abhalten kann. Danach habe ich mich mit Autogenem Training beschäftigt, was mir persönlich sehr geholfen hat.
Seit 8 Jahren fahre ich einmal im Jahr für 10 Tage in ein Meditationszentrum, um mich in der Vipassana-Meditation zu üben: 10 Tage schweigen, von früh um halb fünf bis abends um neun sitzen und meditieren. Natürlich mit kurzen Pausen zwischen den Stunden, mit Mittags- und Abendessenpause. Kein Radio, kein TV, keine Musik, keine Bücher, kein Blickkontakt mit den anderen Meditierenden (meist sind es ca. 40 Frauen und 40 Männer, getrennt in Unterbringung, Speisesaal und auf dem Gelände), absolutes Schweigen.... Freunde nennen es "Hardcore-Meditation". Die ersten Male dachte ich selbst, wie kann man nur so bescheuert sein und sich das selbst antun. Zwischenzeitlich betrachte ich es immer noch nicht als Urlaub, aber als absolut notwendige und wichtige Tage in meinem Leben.
Nicht nur, weil ich wirklich "runterkomme", sondern weil ich zu mir selbst finde. Weil ich Dinge bearbeite, für die ich im normalen Alltag keine Zeit finde oder finden will. Weil ich mich im normalen Alltag genau so leicht ablenken lasse wie jeder andere auch. Weil es auch für mich Dinge gibt, die ich gerne mit viel Arbeit zudecke. Weil es auch für mich Dinge gibt, die ich nicht unbedingt "ansehen" und beackern will - aber während dieser zehn Tage kommen genau diese Dinge ins Bewußtsein und können/müssen bedacht werden. Und genau damit fängt oft die Änderung oder Lösung an. Und auch wenn es unglaublich klingt: es bringt mich selbst weiter.
Um mit den Worten von Tennessee Williams zu sprechen: Es gibt eine Zeit für den Aufbruch, selbst, wenn man das Ziel noch nicht kennt.
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Notizen und persönliche Gedanken
Dezember 2010