Mai 2010
16.05.2010
Einstein hat Recht!
Anfangen möchte ich mit einem Zitat von Albert Einstein. Ganz einfach, weil der alte Herr mir aus der Seele spricht.
Die Intuition ist ein göttliches Geschenk,
der denkende Verstand ein treuer Diener.
Es ist paradox, daß wir den Diener verehren
und die göttliche Gabe entweihen.
Immer wieder merke ich, dass mich bestimmte Themen zu bestimmten Zeiten „anfliegen“. Anfang des Jahres war es das Wort „Ressourcen“. Darüber habe ich, wenn überhaupt, immer nur im Zusammenhang mit Umwelt und Rohstoffen usw. nachgedacht.
Nun ging es in einer Fortbildung auch sehr gezielt um Ressourcen, eigene Ressourcen, aus denen wir (unsere Kraft?) schöpfen können. Und mir wurde in diesem Kurs erstmals sehr bewusst, wie viele Kraftquellen ich doch habe! Ein sehr schönes Gefühl!
Seltsamerweise ging es auch noch in zwei Abendveranstaltungen um diese Themen.
Das nächste, was anstand, war „Grenzen“.
„Irgendwie“, sehr im Nebel, wusste ich, dass ich schon wieder ein Thema hatte, das genau das Meine war. Es ging für mich speziell um Grenzen setzen und auch um Grenzen erweitern – was mir in einer Fortbildung auch sehr klar wurde.
Ich hatte verstärkt Begegnungen, in denen ich zwar merkte, wo ich an meine Grenzen gestoßen bin, erlebte aber gleichzeitig, dass ich in anderen Situationen bisherige Grenzen fast spielend erweitern konnte. Und wollte.
Mir wurde irgendwie klarer, daß ich mit absoluter Ehrlichkeit schneller viel weiter komme als mit "Nettsein". Der schönste Ausspruch dazu kam von Viram: "Willst Du immer nett sein? Nett ist die kleine Schwester von Scheiße!" Wir lachten herzlich, aber genau dieser Satz traf doch den Nagel auf den Kopf!
Und schon fiel ein Puzzleteil ins andere und alles war klar. Und richtig. Und gut.
Das nächste war – es passt eigentlich ganz gut ins Bild – „Rüstung“.
Nach einer Massage schrieb mir die Frau, „… und sei vorsichtig, dass du nicht über einen Teil meiner Rüstung fällst, den ich bei dir vergessen habe…“
Damit hatte sie wunderschön formuliert, was mit ihr in dieser Massage geschehen war. Was sie geschehen lassen konnte.
Und beim Nachdenken merkte ich, dass ich selbst meine eigene Rüstung vor ein paar Monaten begonnen hatte, abzulegen.
Und das fühlt sich sehr gut an. Erstaunlicherweise werde ich dadurch nicht verletzbarer, sondern offener....
Während ich noch überlegte, ob und wenn ja, wie ich das für diesen Beitrag formulieren könnte, hörte ich die Melodie des Alteisenautos, das hier durch die Siedlung fuhr.
Na, wenn das kein Zeichen ist………
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