Februar 2008
Februar 2008
Ja, wir sind noch da!
Das Jahresende war gekennzeichnet durch viel Arbeit und vor allem durch viele familiäre Faktoren.
Zunächst ein unerwarteter Klinikaufenthalt und danach ein schwerer Schlaganfall meiner Mutter zeigte, dass sie nicht mehr allein würde leben können. Suche nach einem Pflegeplatz in ihrer Wohnortnähe, damit sie nicht völlig aus der gewohnten Umgebung gerissen wird. Umzug dorthin, Pflege, und dann aber schon zu Beginn des neuen Jahres ihr Tod.
Die Erfahrungen mit all diesen menschlichen Gegebenheiten möchte ich nicht missen – das meine ich wirklich so.
Pflege und Sterbebegleitung, wenn auch nur im weitesten Sinne, habe ich nicht als schlimm erlebt. Für mich war beides eine große Hilfe zur Aufarbeitung und zu einem guten Abschied. Danach dann die „Neuentwicklung von Familienstrukturen“ – sehr erstaunliche Gefühle dabei.
Nun haben wir das erste Februarwochenende, Karneval, genutzt, um die Räume in der Staasstraße zu renovieren. Auch eine Art von Narretei…. Bereits innerhalb von nur knapp 2 Jahren zeigte sich, dass der Einsatz von vielen Teelichtern, Kerzen, und das ständige Hantieren mit Öl trotz regelmäßigen Putzens grobe Spuren hinterlässt. Zeitweise haben unsere Masseurinnen mitgearbeitet bei dieser Aktion, und 3 Stunden nach Arbeitsende konnte schon die erste Massage wieder stattfinden. Harte Arbeit, aber wir hatten keinen Streß. Nun fehlen - wie üblich - noch ein paar Kleinigkeiten, aber auch das wird schnell behoben sein.
Und wenn ich den Kalender zur Hand nehme, um die geplanten festen Ereignisse einzutragen, dann fürchte ich fast, daß das Jahr zu kurz sein wird für alles, was wir vorhaben.
Danke an alle Gäste für ihre Treue.
Danke an Alle für ihre Hilfe.
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