Februar 2007
Wir haben uns kürzlich über die mögliche Wirkung der Hawaiianischen Massage unterhalten. Der Grund dafür ist einfach: nach den Massagen drängt es manche Gäste förmlich, ihre Gefühle während der Massage zu beschreiben. Und immer sind sie überrascht und manchmal fassungslos darüber, wie viel Liebe sie gespürt haben.
Manchmal erfahren wir dann später, was sich für diese Menschen im Alltag, im Leben, verändert hat; was sie schon lange im Kopf hatten, und nun möglich gemacht haben. Ich selbst bin – durch eigene Erfahrung – der Meinung, dass die Lomi hilfreich sein kann bei der Erreichung von Zielen oder Veränderungen im Leben.
Im alten Hawaii wurde die Lomi gerne gegeben beim Eintritt in einen neuen Lebensbereich. Sei es die Bekleidung eines hohen Amtes, vor der Heirat, vor einem Wechsel. Und auch während der Pubertät, um dem Jugendlichen den Übergang in das Erwachsenenalter zu erleichtern.
Dies alles war auch der Grund, weshalb ich einmal im Internet nach Stimmen gesucht habe. Da finden sich dann Sätze wie „…(die Massage) war eine Einweihung in ‚wie fühlt sich Liebe an’…“ oder die Aussage eines Gastes, der meinte, er habe vergessen, wie Liebe schmecken kann. Es ist schön, so etwas zu erleben, so etwas zu hören. Nicht nur der Gast fühlt diese Liebe: ich als Gebende fühle sie ebenfalls, und das macht diese Massage so wunderbar bereichernd, für beide Seiten.
Ich habe zwischenzeitlich noch nicht viele, aber einige Kinder und Jugendliche massieren dürfen. Nicht, weil ihre Eltern sie geschickt hatten, sondern weil es deren eigener Wunsch war, natürlich nach Gesprächen und den entsprechenden Informationen über Art und Wesen der Lomi.
Vielleicht wäre mancher „Schritt ins Leben“ leichter, wenn mehr Jugendliche diese Massage erhalten könnten.
Demnächst steht wieder eine an, und ich bin schon sehr neugierig. Vor allem freue ich mich darauf.
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